[caption id="attachment_2053" align="alignleft" width="168" caption="Abgesichert sein, wenn Pflege nötig wird: Bei der Vorsorge ist ein später Einstieg möglich."]

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„Die Zeiten haben sich zu früher einfach geändert“, sagt Dirk Hilbrich, Geschäftsführer der Volksbank-Versicherungsservice GmbH in Marl. „Früher war es einfach selbstverständlich, dass die Nachfahren die eigenen Angehörigen zu Hause pflegten. Heute sollte man im Alter nicht mehr zwangsläufig davon ausgehen.“
Parallel zu diesem gesellschaftlichen Wandel werden auch die Menschen immer älter. „Und damit erhöht sich auch das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden“, so Hilbrich. Wer sich nicht auf die Plege durch Angehörige verlassen will, hat verschiedene Optionen. Entweder er holt sich für beschwerliche Hausarbeiten professionelle Hilfe von außen - macht je nach Aufwand einige hundert Euro pro Monat. Oder der Betroffene beansprucht einen Betreuungsplatz.
Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil
„Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt aber nur einen Teil der Kosten“, sagt Dirk Hilbrich. „In der Pflegestufe drei erhält man staatlicherseits zwar 1.510 Euro pro Monat, die Kosten der stationären Pflege belaufen sich aber auf mehr als 3.500 Euro pro Monat.“ Um nicht das gesamte Vermögen (Ersparnisse, Immobilie, etc.) zu schröpfen, hilft eine private Pflegerente.
- Sie vereint gleich mehrere Vorteile:
Man muss nicht das ganze Leben sparen. Die Sparleistungen können steuerbegünstigt anlegt werden. Frühestens nach einer zwölfjährigen Ansparphase kann grundsätzlichh zwischen drei Optionen gewählt werden:
1. Umwandlung in eine lebenslange Pflegerente,
2. Auszahlung des gesamten Guthabens oder
3. lebenslange Altersrente.
- Andere Ersparnisse bleiben unberührt.
- Den Kindern bleibt die gesetzliche Unterhaltspflicht erspart.
- Im Todesfall erfolgt eine Beitragsrückerstattung an einen Angehörigen nach Wahl.
Versicherung nachträglich nicht möglich
Versicherbar sind alle Personen, die nicht bereits pflegebedürftig oder berufsunfähig sind oder dies beantragt haben. Übrigens: Das Risiko bei Demenzerkrankung kann auf Wunsch mitversichert werden.
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