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Bausparen - so geht's


Bausparer gelten als eher konservative Anleger. Doch beim Bauvorhaben ist die Anlage beinahe unschlagbar. Dicke Förderungen winken. Und so funktionert's.

von Tobias Patzkowsky am 09.09.2011

Das Prinzip

Hinter einem Bausparvertrag stecken zwei Komponenten. Einerseits sollte der Sparer circa die Hälfte der Bausparsumme selbst ansparen. Das Guthaben wird dabei verzinst. Andererseits läuft die andere Hälfte über ein zinssicheres Darlehen. Die Vorteile:

  • Bereits bei Abschluss des Bausparvertrags steht die Höhe des späteren Darlehens fest.

  • Vermögenswirksame Leistungen können in den Vertrag einfließen.

  • Legt man die staatliche Förderung als Riestervertrag an, kann man nicht nur hierbei staatliche Förderungen erhalten.


Die Phasen

  1. In der Sparphase baut der Sparer ein Guthaben auf. Verschiedene Tarif-Varianten sind je nach vertraglicher Ausgestaltung möglich.

  2. Die Zuteilungsphase tritt ein, wenn der Sparer circa 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme angespart hat, aber frühestens wenn die Summe zuteilungsreif ist. Das ist abhängig davon, ob der Bausparkasse genügend Guthaben aller Bausparer zur Verfügung steht. Daher gibt es für den Termin der Auszahlung nur eine Prognose.

  3. In der Darlehensphase erwirbt der Bausparer automatisch ein zinsgünstiges Darlehen. Die Rückzahlung erfolgt in monatlichen Raten. Höhe und Dauer richten sich nach dem vereinbarten Tarif. Sonderzahlungen sind jederzeit möglich.


Zweckbindung

Die Nutzung des Bausparguthabens ist gesetzlich eingeschränkt, will man die staatlichen Zuschüsse erhalten. Seit 1. Januar 2009 ist die Verwendung zweckgebunden. Um- und Ausbauten sowie Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind aber weiterhin erlaubt.

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