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So wird das Bad zur Wellness-Oase


Schon mit geringem Aufwand kann das Badezimmer zu einer kleinen Wellness-Oase umfunktioniert werden.

von Björn Goldmann am 11.02.2011

Die Dusche: Das Duschen am Morgen soll entspannen und Kraft verleihen. Kurzum: Es soll den optimalen Auftakt in den Tag gewährleisten. Kein Ding der Unmöglichkeit, denn es ist verhältnismäßig einfach, die Dusche umzugestalten. Schon der Austausch des Duschkopfes kann Wunder wirken, plötzlich sind völlig neue Strahlenvariationen möglich: Aus verschieden großen Düsen ergießen sich sanfte Regentropfen über den Körper. Oder unterschiedlich harte Massagestrahlen sorgen für Entspannung. Schon für unter 50 Euro sind die variantenreichen Duschköpfe zu haben.

Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die extra großen Tellerkopfbrausen nur in teuren Wellness-Klubs zu finden waren. Auch diese lassen sich für rund 150 Euro nachrüsten. Der angenehme Vorteil: Das Duschen wird als wahrer Brausenregen und nicht als nadeliger Strahl erlebt. Weiche, voluminöse Tropfen hüllen den Körper komplett ein, von Kopf bis Schulter wird man in einen wahren „Wassermantel“ gehüllt. Wer es noch luxuriöser mag, der kann seine Dusche auch mit einem Paneel mit Seitendüsen, Kaskadenduschkopf und Handbrausen aufrüsten. Mieter müssen sich übrigens keine Sorgen machen: Beim Umzug können sie diese Extras wieder abbauen und mitnehmen. Je nach Ausstattung gibt es solch ein Paneel für rund 700 Euro.

Die Badewanne: Eine Dusche macht fit, keine Frage. Aber zur richtigen Entspannung finden viele bei einem heißen Bad. Mit einem Buch und klassicher Musik. Beliebt auch: ein romantisches Bad zu zweit. Klar, dass sich die Badewannen-Hersteller deshalb auch in Puncto Design und Komfort kräftig ins Zeug legen. Eckbadewannen, freistehende, kreisrunde und ovale Wannen aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Tiefen lassen sich individuell ins Badezimmer einpassen.

Selbst Badewannen mit Whirlpool-Funktionen sind kein unbezahlbarer Luxus mehr. Eine kleine „Whirlwanne“ kostet heute noch knapp 2000 Euro mehr als eine normale Badewanne. Platz findet sie dort, wo auch eine Standardwanne eingebaut werden kann. Doch vorsicht: Je nach Ausstattung kann sich der Preis erheblich in die Höhe katapultieren. Etwa mit zusätzlichen Unterwasserscheinwerfern oder Spektrallicht zur Lichttherapie. Doch was ist, wenn das Badezimmer eher klein ist? Dann empfiehlt sich die sogenannte Kombi-Wanne. Anders als klassische Badewannen, in denen man nicht besonders sicher steht, bieten Kombi-Wannen einen speziell geformten Raum für standsicheres Duschen.

Die Schränke: Chaos im Bad verhindert jegliche Entspannung. Wer kann schon relaxen, wenn Kosmetik, Putzmittel, Handtücher, Ersatzzahnbürsten, Rasierer, Fön und Toilettenpapier überall herumstehen? All diese Gegenstände sollten deshalb in Schränken verstaut werden. Doch Vorsicht: Ins Bad sollten nur spezielle Badmöbel. Andere Möbel sind für die hohe Feuchtigkeit und das Spritzwasser nicht geeignet. Sie bekommen hässliche Oberflächen und gehen nach kurzer Zeit aus dem Leim.

Die Beleuchtung: Die richtige Lichteinstrahlung sorgt für Atmosphäre. Und die Auswahl an Badezimmer Lampen ist schier endlos: Deckenleuchten, Bodenleuchten. Wandleuchten, Spiegelleuchten oder Lichtspiegel in verschiedenen Formen, Variationen und Größen stehen zur Auswahl. Vorbei sind die Zeiten, in denen man eine einzige größere Leuchte in der Raummitte platzierte. Heute liegen  clevere Lichtkonzepte im Trend, denn so vielfältig wie das Bad sollte auch die Badezimmerbeleuchtung sein. Ausschlaggebend für den Grad der Beleuchtung ist aber die Gestaltung des Badezimmers. Wie ist es eingerichtet? Eher dunkel? Dann müssen stärkere Leuchten her, denn dunkle Fliesen reflektieren weniger Licht.

Nach wie vor benötigt das Badetimmer eine zentrale Beleuchtung, die möglichst große Teile des Bades erreicht. Das muss allerdings keineswegs eine einzelne Deckenleuchte sein. Sehr elegant wirken Einbaustrahler, die beliebig in der Decke angeordnet werden können. Edel wirkt auch eine Ausleuchtung des Waschbeckens. Und auch der Spiegel spielt eine große Rolle, Wandleuchten, die über oder links und rechts neben ihm angebracht werden, setzen ihn ins rechte Licht. Wo Halogenstrahler wegen der entstehenden Wärme nicht eingebaut werden können, empfehlen sich LED-Leuchten als Alternative. Sie sind besonders langlebig und entwickeln auch bei längerem Betrieb keine hohen Temperaturen. Überhaupt sollte man bei der Auswahl der Leuchtmittel auf Warmlicht setzen, das etwas gelblich erscheint. Das eher bläuliche Kaltlicht erinnert an eine Arztpraxis und lässt von Beginn an kein Gefühl von Behaglichkeit aufkommen.

Und nicht zuletzt sollte auch die Badewanne in die Badezimmerbeleuchtung einbezogen werden. Hier kann man einige etwas schwächere Lichtquellen vorsehen, die unabhängig von der sonstigen Beleuchtung zu bedienen sind. Auf diese Weise lässt sich für das gemütliche Vollbad eine entspannende Atmosphäre zaubern, bei der auch ein paar Kerzen gut zur Geltung kommen.

Wichtig bei der Installation der Badezimmer Lampen ist die Beachtung der technischen Richtlinien für Nasszellen. Die Lampen müssen also so angebracht werden, dass sie nicht direkt mit Wasser in Kontakt kommen. So sind im Bereich der Badewanne und der Dusche nur Leuchten mit höherer Schutzart zulässig. Sie müssen gegen Spritz- oder Strahenwasser geschützt sein und dürfen nur mit Schutzkleinspannung bis 12 Volt betrieben werden.

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