
Bergschäden sind die oberirdischen Folgen des Steinkohleabbaus und nach wie vor sind sie überall in der Region gegenwärtig. Das können Risse in den Wänden sein, eine Gebäudeschiefstellung oder verschobenen Bodenplatten in Haus und Garten. „Bisher gab es nur Fachdokumentationen zu diesem Thema“, sagt der IVBI-Vorsitzende Andreas Mollinga. „Dieser Leitfaden ist aber für den Laien geschrieben und soll daher nicht nur für Experten verständlich sein.“
Das 42-seitige Heft beschreibt typische Schadensbilder und zeigt auf, wie man Bergschäden richtig dokumentiert. Zudem erläutert es, warum es sinnvoll sein kann, einen unabhängigen Sachverständigen einzuschalten, um Ersatzansprüche gegenüber der RAG geltend zu machen. „Viele Schäden werden vom Eigentümer übersehen, zudem sind einem Laien spezielle und berechtigte Schadensansprüche unbekannt“, sagt Mollinga, der selbst als Sachverständiger für Bergbauschäden arbeitet.
Der „Leitfaden zur Untersuchung, Bewertung und Sanierung von bergbaulich verursachten Schäden“ ist unter der ISBN-Nummer 978-3-00-030043-1 für 16 Euro im Buchhandel bestellbar.
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