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So wird richtig aufgeräumt


Ordnung ist das halbe Leben? Nein, das ganze. Doch muss das Aufräumen keine Qual sein. Mit der Verinnerlichung kleiner Regeln weicht das Chaos nach und nach. Versprochen!

von Björn Goldmann am 14.07.2010

[caption id="attachment_440" align="aligncenter" width="300" caption="Wenn der Kleiderschrank doch immer so aussähe..."][/caption]

Sie können es ruhig zugeben: Aufräumen ist eine leidige Pflicht und kein Spaß. Das Problem ist allerdings: Ohne Aufräumen wird die Wohnung noch chaotischer, es sammelt sich immer mehr Plunder an. Sie können nun auf die Heinzelmännchen warten, die das Chaos in den vier Wänden über Nacht beseitigen. Aber die Erfahrung zeigt: Da können Sie lange warten.
Mit den folgenden Tipps sollte das Aufräumen ein wenig leichter fallen.    

Kleine Schritte
Sie müssen den inneren Schweinehund austricksen. Das Aufräumen in kleinen Einheiten fällt leichter als die riesige Unordnung an einem großen Aufräumtag zu beseitigen. Also immer eine Baustelle nach der anderen in Angriff nehmen.    

Wo anfangen?
Am besten beginnen Sie dort, wo in kürzester Zeit am meisten bewirkt werden kann. Dort, wo man das Ergebnis sofort sieht. Das motiviert! Also erst den beladenen Wohnzimmertisch aufräumen und die Fenster putzen, statt sämtliche Schubladen zu entrümpeln.    

Kein unnötiger Schritt
Kilometergeld gibt es für die zurückgelegten Wege in der Wohnung nicht. Wenn Sie also mehrmals die Räume wechseln, tun Sie dies nicht mit leeren Händen. Nutzen Sie diese Wege, um etwas an den richtigen Platz zu bringen. Das benutzte Glas aus dem Wohnzimmer in die Küche, die alten Zeitungen in die Altpapierkiste und die Kontoauszüge in die Sammelmappe auf dem Schreibtisch.    

Ordnung in einem Satz
Ordnung ist Gewohnheitssache. Merken Sie sich also folgenden Satz: Alles hat seinen Platz und kehrt nach dem Benutzen wieder an seinen Platz zurück. Sobald sie diesen Satz und den damit einhergehenden Rhythmus verinnerlicht haben, verschwindet die Unordnung.    

Feste Termine
Unser Leben ist ohnehin durchorganisiert, warum sollte also das Aufräumen keinen Platz im Terminkalender finden? Vielleicht nutzen Sie zehn Minuten, wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen. In zehn Minuten schafft man einiges! Über kleine Schritte haben wir ja schon gesprochen...    

Von unten nach oben
Unordnung beginnt auf dem Fußboden. Ein freier Boden oder ein gesaugter Teppich bringen sofort Ordnung in den Raum, auch wenn sonst noch Chaos herrscht. Vielleicht können Sie es handhaben wie ein gewissenhafter Tischler. Der hängt sein Werkzeug an die Wand. Auch Sie können Gebrauchsgegenstände wie Besen, Kehrblech und Küchenhandtücher einfach mit einem Haken an der Wand befestigen. Optisch ändern sich dadurch Welten.    

Ausmisten - Diät für die Wohnung
Was für den Körper gut ist, kann für den Lebensraum nicht schlecht sein. Halten Sie also eine Diät, denn Gerümpel ist das Übergewicht von Haus und Wohnung. Natürlich, oft fällt es schwer, sich von Gegenständen zu trennen. Vor allem dann, wenn diese mit Erinnerungen behaftet sind. Doch wenn Sie pro Person ein schönes oder wertvolles Erinnerungsstück aufbewahren, sollte das reichen.  Also eher Omas Perlenkette verstauen und dafür Omas alten Wohnzimmerschrank und das olle Geschirr auf Ebay verkaufen...    

Neu organisieren
Wenn Sie schon entrümpeln, fragen Sie sich immer, was Sie verbessern können. Vielleicht würde ein Schlüsselkasten neben der Eingangstür endlich das Schlüssel-Durcheinander beseitigen. Vielleicht kann das Kaninchen-Futter in Boxen gefüllt und so praktischer verstaut werden.    

Belohnen Sie sich
Wem die neugewonnene Ordnung nicht Belohnung genug ist, der sollte sich nach dem Aufräumen etwas gönnen. Beispielsweise ein nettes Abendessen oder einen guten Film.

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