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Schutz vor Insekten


Vor Ungeziefer ist zwar niemand geifeit, doch gibt es Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko des unerwünschten Besuchs zu minimieren.

von Björn Goldmann am 08.11.2010

 


Generell gilt: Insekten mögen es warm und feucht. Lüften Sie Schlafzimmer, Bäder und Küchen und die Vorratsschränke daher regelmäßig. Die feuchte Luft wird so nach draußen abtransportiert. Motten, Milben und Käfer vertragen zudem keine Zugluft.  


• Verschließen Sie Ritzen und Löcher in Speisekammern, an Fenstern oder an Türen mit
   Fugenkitt oder Spachtelmasse. Dadurch gelangen die Schädlinge erst gar nicht ins Haus,
   in Schränken finden sie keine Verstecke. Auch auf Schrankpapier, unter dem sich die
   Plagegeister verkriechen können, sollten Sie lieber verzichten.  

• Fliegengitter an Fenstern verhindern, dass Fliegen, Mücken oder Ameisen in die Zimmer
   kommen.  

• Schädlinge können ätherische Öle „nicht riechen“. Duftsäckchen mit Lavendel, Zitrone,
   aber auch Lorbeeren oder Wacholder helfen, die Schädlinge abzuschrecken. Auch
   Duftkugeln, Duftstäbchen oder Kleiderbügel aus Zedernholz meiden die Kleidermotten.  

• Entfernen Sie Brotkrümel, Mehlstaub und andere Reste sofort. Sie sind ein „gefundenes
   Fressen“ für Insekten, die nachts auf Futtersuche gehen. Auch Abfälle nicht über Nacht
   offen stehen lassen.  

• Befallene Lebensmittel sollten Sie sofort in verschlossene Abfalltonnen außerhalb des
   Hauses werfen. Den Schädlingen wird dadurch die Möglichkeit genommen, andere
   Lebensmittel zu befallen.  

• Gründlich staubsaugen! Damit saugen Sie Eier und Insekten aus Ritzen und Fugen.  

• Lagern Sie Lebensmittel in verschlossenen Gläsern, Dosen oder Flaschen. Durch Papier
   und Plastik kann sich das Ungeziefer problemlos durchbeißen.  

• Legen Sie keine großen Vorräte an, dann ist auch ein Befall unwahrscheinlich.  

• Halten Sie Haustierplätze sauber. Haare und Hautschuppen dienen zum Beispiel
   Hausstaubmilben als Nahrung.  

• Wäsche nicht ungewaschen oder ungelüftet in den Schrank legen. Hautschuppen
   und Gerüche von Schweiß ziehen Motten an.
  

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