
Einzelne Tiere könne man mit feuchten Tüchern fangen, die abends auf den Boden gelegt und morgens draußen ausgeschüttelt werden. Diese Methode reduziere aber nur zeitweise den Befall. „Die Bekämpfung von Silberfischchen, die die Gesundheit nicht gefährden, sollte immer mit dem Beheben der Ursachen einhergehen“, sagt Petersen. So sollte etwa nach feuchten Stellen gefahndet werden. Ein tropfendes Rohr unter der Spüle oder undichte Silikonfugen in der Dusche sind mögliche Ursachen. Silberfischchen halten sich auch gerne in Abflüssen von Waschbecken und Badewanne auf. Damit die Tiere nicht herauskrabbeln, sollten diese über Nacht zugestöpselt werden, rät Petersen.
Um für die Tiere ungünstige Lebensbedingungen zu schaffen, muss zu hohe Luftfeuchtigkeit zwei- bis dreimal am Tag weggelüftet werden, sagt Petersen. Ideal sei eine Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent. Dies könne mit einem Hydrometer überprüft werden. Zu hohe Luftfeuchtigkeit in Keller und Wohnung könne auch zu gefährlichem Schimmelpilzbefall führen. Ein Befall mit Silberfischchen sei auch deshalb ein Alarmzeichen.